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Systemdesign

Das Systemdesign ergibt sich durch die Kopplung der einzelnen Systeme und die spezifizierten Schnittstellen. Als Basis ist hier eine Webservice-Architektur gewählt worden, die ausgewählte Dienste bereitstellt. Aus den Szenarien ist hier der Suchdienst hervorzuheben, der besonders im Rahmen einer digitalen Bibliothek eine zentrale Rolle spielt.

Damit hier nicht eine feste Schnittstelle für alle Systeme vorgegeben ist, ergibt sich die Kopplung durch eine Aushandlung zwischen Dienstnehmer und Dienstanbieter. Dabei wird der Dienst mit einer Selbstbeschreibung gekoppelt, die Suchformate, Metadatenformate und Übertragungsprotokolle unterstützt. Nach dieser Anfrage der Beschreibung erfolgt der eigentliche Aufruf des Dienstes, dem die gewählten Formate und Protokolle hinzugefügt werden.

Aus den Szenarien und der prototypischen Umsetzung einer Systemkopplung können verschiedene Kriterien abgeleitet werden:

  • Einfachheit: Ein Dienst muss sehr einfach zu nutzen sein, um möglichst viele Systeme zu integrieren. Um weitere Funktionalität zur Verfügung zu stellen kann die Nutzung eines Dienstes auf verschiedenen Ebenen der Komplexität erfolgen.
  • Offenheit: Existierende Standards müssen berücksichtigt werden. Dazu zählen Übertragungsprotokolle, Verschlüsselungs- und Kompressionsverfahren.
  • Anpassbarkeit: Nach Möglichkeit darf das Fehlen bestimmter Fähigkeiten eines Systems zu keinem Ausschluss führen. Vielmehr sollte eine kleinste gemeinsame Basis der möglichen Systemkonvergenz gefunden und eine Integration ermöglicht werden.